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Mobilität von Personal mit Erasmus+ (STT)

Erasmus+ ermöglicht Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen von Hochschulpersonal in Programmländern zum Ausbau der Internationalisierung. Gefördert werden darf Hochschulpersonal einer deutschen Hochschule mit ECHE an eine aufnehmende Hochschule mit ECHE oder eine sonstige in einem Programmland ansässige Einrichtung, die auf dem Arbeitsmarkt oder in den Bereichen allgemeiner und beruflicher Bildung oder Jugend tätig ist.

Bedingungen und förderfähiger Personenkreis:

- Die Auslandsaufenthalte dauern mindestens zwei Tage (ohne Reisetage) und höchstens zwei Monate.
- Mit STT kann Hochschulpersonal aus allen Bereichen gefördert werden.

Beispiele für Weiterbildungsformate:

- Hospitationen und Job Shadowing
- Teilnahme an Workshops, Seminaren und Sprachkursen

Vorteiler einer Erasmus+ Mobilität zu Fort- und Weiterbildungszwecken:

- Aufenthalt auf der Basis eines abgestimmten Programms
- Fachlicher Austausch und neue Perspektiven
- Stärkung der eigenen Kompetenzen
- Ausbau und Vertiefung von Netzwerken

Die finanzielle Förderung von ERASMUS-Mobilitäten zur Fort- und Weiterbildung orientiert sich an den Lebenshaltungskosten in den Zielländern. Es gelten einheitliche Tagessätze für die Förderung durch deutsche Hochschulen, vom 15. – 60. Aufenthaltstag beträgt die Förderung 70 % der jeweiligen Tagessätze. Zusätzlich können Fahrtkosten in Abhängigkeit von realen Distanzen zwischen Ausgangs- und Zielort der Mobilität erstattet werden. Die Distanzen werden europaweit einheitlich mit einem Berechnungsinstrument ermittelt.

Sowohl für STT als auch für STA gelten Tagessätze in Höhe von 100 € – 160 €/Tag. Zu diesen Tagessätzen kommen Fahrtkosten in Abhängigkeit von realen Distanzen zwischen Ausgangs- und Zielort der Mobilität, die europaweit einheitlich mit einem Berechnungsinstrument ermittelt werden. Erstattet werden, je Aufenthalt und in Abhängigkeit von der Distanz folgende Beträge:

100 – 499 km mit 180 €

500 – 1.999 km mit 275 €

2.000 – 2.999 km mit 360 €

3.000 – 3.999 km mit 530 €

4.000 – 7.999 km mit 820 €

Sprachliche Vorbereitungen für den ERASMUS-Aufenthalt / Sprachenförderung Online (OLS)

Mehrsprachigkeit und die Förderung des Spracherwerbs sind wichtige Pfeiler im Streben der Europäischen Union nach Einheit in der Vielfalt. Sprachkenntnisse werden als wesentliche Kompetenzen zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit (employability) betrachtet.

Zu diesem Zweck führt die EU Kommission schrittweise einen europäischen Onlinedienst Online Linguistic Support (OLS) zur sprachlichen Unterstützung ein, der allen Studierenden, die am Erasmus+ Programm teilnehmen, die Möglichkeit bietet, ihre Sprachkenntnisse zu überprüfen und an einem Online Sprachkurs teilzunehmen (vorbereitend als auch während der Mobilität).

Die Europäische Kommission stellt einen Online-Sprachtest in zwölf Sprachen zur Verfügung. Dieser ist für alle Studierenden sowohl nach der Auswahl/vor Beginn der Mobilität also auch nach Beendigung des Aufenthaltes verpflichtend in der Arbeitssprache zu absolvieren.

Er ist jedoch kein Auswahlkriterium für die Förderung im Programm Erasmus+. Die Durchführung des Sprachtests soll als Einstufungstest zur Dokumentation des aktuellen Sprachstandes dienen. Er sollte sowohl vor dem Auslandsaufenthalt als auch am Ende des jeweiligen Auslandsaufenthaltes stattfinden, um miteinander vergleichbare Ergebnisse zu erhalten und ggf. erzielte Fortschritte der geförderten Teilnehmer beim Spracherwerb erfassen zu können.

Die Sprachtests bzw. Sprachkurse sind in der jeweiligen (Haupt-)Unterrichtssprache an der Gasthochschule zu absolvieren. (Dies ist nicht zwangsläufig die Landessprache – es besteht in dieser Hinsicht auch keine Wahlmöglichkeit!). Studierende, deren Muttersprache identisch ist mit der (Haupt-)Unterrichtssprache, sind von der Verpflichtung einen Sprachtest/Sprachkurs zu machen, ausgenommen.


Präsentation zur OLS Sprachtests

Präsentation zu OLS Sprachkursen